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Nicht noch eine Software

Die Gründer-Geschichte hinter Tubach: 20 Jahre Beobachtung, hunderte Unternehmen, ein wiederkehrendes Muster und der einfache Gedanke, der am Ende übrig blieb: weniger Systeme, nicht mehr.

7 Min. Lesezeit
Viele einzelne Tools laufen über Verbindungslinien in ein einziges System (Tubach) zusammen.

Nicht noch eine Software

Ich habe Tubach nicht entwickelt, weil die Welt noch eine Software brauchte. Sie hat schon mehr als genug davon. Ich habe Tubach entwickelt, weil ich nach zwanzig Jahren dasselbe Problem nicht mehr ansehen konnte: Unternehmen, die immer mehr Werkzeuge anhäufen und dabei immer weniger Boden unter den Füßen haben. Das hier ist die Geschichte dahinter, und der einfache Gedanke, der am Ende übrig blieb.

Wo es anfing: 2007

Mein erster Online-Shop entstand lange bevor KI ein Thema war. 2007 habe ich mich intensiv mit E-Commerce beschäftigt. Damals ging es nicht um künstliche Intelligenz, nicht um Automatisierung, nicht um Growth Hacks. Es ging um Prozesse. Wie kommt eine Bestellung sauber von der Anfrage bis zur Rechnung? Wie wiederholt sich das tausendmal, ohne dass jemand durchdreht?

Genau dort habe ich etwas gelernt, das mich bis heute begleitet: Erfolgreiche Unternehmen wachsen nicht durch mehr Arbeit. Sie wachsen durch bessere Systeme. Wer doppelt so viel leisten will, darf nicht doppelt so viel schuften, sondern muss seine Abläufe doppelt so gut bauen.

Das Muster, das ich überall sah

In den Jahren danach habe ich hunderte Unternehmen aus der Nähe beobachtet. Fast alle hatten dasselbe Problem, und es entstand fast immer auf dieselbe Weise. Man löst jedes neue Problem mit einem neuen Tool.

Neuer Newsletter? Neues System. Neue Kurse? Neue Plattform. Neue Automatisierung? Neue Software. CRM hier, Kalender dort, Rechnungen in einem weiteren Programm, Mitgliederbereiche woanders. Jede einzelne Entscheidung war für sich nachvollziehbar. In der Summe entstand etwas, das niemand geplant hatte.

Komplexität ist nicht Produktivität

Die meisten Unternehmen starten einfach. Mit der Zeit wachsen sie, und mit ihnen wächst der Werkzeugkasten. Das eigentliche Problem ist dabei nicht die Anzahl der Tools. Das Problem ist, dass nichts miteinander spricht.

So entsteht nach einigen Jahren Chaos statt Wachstum. Mehr Komplexität, nicht mehr Produktivität. Die Energie, die eigentlich ins Geschäft fließen sollte, versickert in der Pflege der Systeme, die das Geschäft tragen sollten. Das ist der größte Fehler, den ich seit zwanzig Jahren immer wieder sehe.

Der Moment, in dem klar war: Es braucht etwas anderes

Immer wieder habe ich dieselbe Konstellation gesehen: gute Unternehmen, gute Produkte, gute Menschen, aber schlechte Prozesse. Die Probleme waren fast identisch. Zu viele Systeme. Zu viele Schnittstellen. Zu viel Administration.

Irgendwann war der Gedanke nicht mehr wegzuschieben. Es half nicht, den Leuten ein weiteres Tool zu empfehlen. Es half nicht, ihre fünf Inseln noch besser zu verkabeln. Es brauchte eine grundsätzlich andere Lösung, eine, die das Problem an der Wurzel packt, statt es zu verwalten. Aus diesem Moment ist Tubach entstanden.

Zwanzig Jahre Erfahrung in einem Satz

Wenn ich alles, was ich gelernt habe, in einen Satz pressen müsste, wäre es dieser: Je erfolgreicher ein Unternehmen wird, desto wichtiger werden die Prozesse. Nicht die Tools, nicht die Trends, nicht die neuesten Methoden, sondern die Abläufe.

Tools kommen und gehen. Trends sind nächstes Jahr vergessen. Was bleibt, ist die Frage, ob deine Abläufe sauber ineinandergreifen oder ob du jeden Tag aufs Neue die Lücken zwischen ihnen mit deiner eigenen Zeit füllst.

Was mich an moderner Software stört

Viele Softwarelösungen lösen ehrlich gesagt nur einen kleinen Teil des Problems. Danach brauchst du weitere Tools, weitere Schnittstellen, weitere Logins, um die Lücken zu schließen, die das erste Tool offen gelassen hat. Das Ergebnis ist mehr Verwaltung und weniger Fokus.

Deshalb ist Tubach bewusst anders gebaut: nicht als ein weiteres Werkzeug, das du an deine bestehenden anflanschst, sondern als ein System, in dem Termine, Kurse, Mitgliedschaften, Rechnungen und Kundenakte von Anfang an dieselbe Datenbasis teilen. Ein Login. Ein Prozess. Keine Brücken, die brechen können.

Warum ich KI anders sehe

Über KI wird viel geredet, oft mit Angst. Ich sehe sie anders. Für mich ersetzt KI keine Menschen. KI ersetzt Wiederholungen. Sie hilft bei Organisation, bei Kommunikation, bei wiederkehrenden Prozessen, und sie nimmt dir die Fleißarbeit ab, die ohnehin niemand persönlich erleben will.

Dadurch bleibt mehr Zeit für das Wesentliche: für Menschen. Bei Tubach arbeitet KI deshalb im Hintergrund und lokal, auf deinen Daten, ohne dass sie das System verlassen. Sie soll dienen, nicht beeindrucken.

Die Praxis der Zukunft

So stelle ich mir die erfolgreiche Praxis und das erfolgreiche Unternehmen der nächsten Jahre vor: weniger Verwaltung, weniger Tool-Wechsel, mehr Automatisierung im Hintergrund, mehr Fokus auf die Menschen, für die man eigentlich angetreten ist.

Die Zukunft gehört nicht den Unternehmen mit den meisten Mitarbeitern oder den meisten Tools. Sie gehört denen mit den besten Systemen.

Warum ich die 100-Coaches-Challenge gestartet habe

Genau das will ich beweisen, und zwar dort, wo das Tool-Chaos am deutlichsten ist: bei Coaches, Mentoren und Trainern. Ich möchte zeigen, dass eine Coaching-Praxis keine zehn verschiedenen Tools braucht. Die ersten 100 Coaches bekommen Zugang zu einer Plattform, die ihre wichtigsten Prozesse verbindet, und gestalten sie von Anfang an mit. Weniger Administration, mehr Coaching. Genau darum geht es.

Tubach ist am Ende kein Software-Projekt. Es ist die Konsequenz aus zwanzig Jahren Beobachtung: Unternehmen brauchen weniger Systeme, nicht mehr.

Wie viele Tools nutzt du gerade? Wenn die Antwort dich nachdenklich macht, schau dir an, wie ein einziges System aussieht: in der 100-Coaches-Challenge, in unserer Vision oder direkt im Gespräch.

Werte kaufen. Wirkung schaffen. Die nächste Generation der Warenwirtschaft.

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